Erfahrung aus mehr als 25 Jahren Entsorgungswirtschaft
Ich bin Jan Söllig, Gründer und Inhaber der JSBeratung. Seit mehr als 25 Jahren beschäftige ich mich mit Produktverantwortung, der praktischen Umsetzung von Verpackungsvorschriften und den Strukturen der Entsorgungswirtschaft. Dabei verbinde ich langjährige Praxiserfahrung mit einer verständlichen, unabhängigen und umsetzungsorientierten Beratung. Mein Anspruch ist, komplexe Anforderungen so zu übersetzen, dass daraus klare Zuständigkeiten, belastbare Prozesse und wirtschaftlich sinnvolle Entscheidungen entstehen.
Berufserfahrung und Werdegang
Mehr als zehn Jahre war ich bei einem großen dualen System in leitender Position tätig. Dort verantwortete ich unter anderem die Umsetzung verpackungsrechtlicher Anforderungen, die Entwicklung von Branchenlösungen sowie Standortentsorgungen mit Schwerpunkt Gewerbe und Industrie. Diese operative Perspektive prägt meine Beratung bis heute: Ich kenne nicht nur die gesetzlichen Vorgaben, sondern auch die Abläufe, Schnittstellen und Kostenfragen, die bei ihrer Umsetzung in der Praxis entstehen.
Seit über zwölf Jahren berate ich selbstständig Hersteller, Händler, Industrieunternehmen, Entsorgungsunternehmen, öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger und weitere Akteure der Entsorgungswirtschaft. Darüber hinaus bin ich als Bevollmächtigter für ausländische Hersteller nach dem Einwegkunststofffondsgesetz tätig. Die entsprechende Funktion der JSBeratung ist sowohl im Impressum der JSBeratung als auch in der vom Umweltbundesamt veröffentlichten Übersicht dokumentiert.
Fachgebiete und Spezialisierungen
Meine Beratungsschwerpunkte liegen in der erweiterten Herstellerverantwortung (Extended Producer Responsibility, EPR). Dazu gehören insbesondere:
- EU-Verpackungsverordnung (PPWR) und das deutsche Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz
- Verpackungsgesetz, Verpackungslizenzierung und duale Systeme
- Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) einschließlich WEEE-Registrierung
- Batterierecht-Durchführungsgesetz (BattDG) und Kennzeichnungspflichten
- Einwegkunststofffondsgesetz (EWKFondsG) sowie Bevollmächtigung ausländischer Hersteller
- Rücknahme-, Entsorgungs- und Verwertungslösungen für unterschiedliche Produkt- und Verpackungsströme
- Abstimmungsvereinbarungen und PPK-Mitbenutzung zwischen öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern und dualen Systemen
Die Fachgebiete greifen häufig ineinander. Deshalb betrachte ich nicht nur einzelne Vorschriften, sondern auch ihre Auswirkungen auf Einkauf, Produktentwicklung, Qualitätsmanagement, Vertrieb, Logistik, Dokumentation und Entsorgung. Einen vertiefenden Überblick bietet der Fachblog der JSBeratung mit Beiträgen zu Verpackungsrecht, PPWR, ElektroG, BattDG, EWKFondsG und angrenzenden Themen.
Motivation und fachliche Haltung
Komplexe Vorschriften müssen im Unternehmen praktisch umsetzbar sein. Mein Ziel ist es deshalb, rechtliche und organisatorische Anforderungen verständlich einzuordnen, konkrete Handlungswege aufzuzeigen und gemeinsam mit meinen Kunden tragfähige Lösungen zu entwickeln.
Gerade bei der PPWR beginnt die Umsetzung daher mit einer sauberen Rollen- und Prozessanalyse. Darauf aufbauend lassen sich Verpackungsportfolios, Lieferanteninformationen, technische Dokumentationen, Konformitätserklärungen und interne Verantwortlichkeiten systematisch bearbeiten. Maßgebliche Grundlage ist die Verordnung (EU) 2025/40, die die europäischen Anforderungen an Verpackungen und Verpackungsabfälle bündelt.
Arbeitsweise: persönlich, unabhängig und praxisnah
Zu Beginn analysiere ich bestehende Abläufe, Produkte, Verpackungen, Vertriebswege und Verantwortlichkeiten. Anschließend identifiziere ich den konkreten Handlungsbedarf und entwickle nachvollziehbare Umsetzungsvorschläge. Alle wesentlichen Arbeitsschritte, Entscheidungen und Empfehlungen werden verständlich dokumentiert. So entsteht eine Lösung, die nicht nur formal plausibel ist, sondern von den beteiligten Teams im Tagesgeschäft angewendet und fortgeführt werden kann.
Je nach Aufgabe reicht die Unterstützung von einer punktuellen Compliance-Prüfung bis zur längerfristigen Begleitung eines Umsetzungsprojekts. Dazu zählen beispielsweise die Auswahl und Prüfung dualer Systeme, Vertrags- und Kostenprüfungen, Ausschreibungen, Rücknahme- und Verwertungskonzepte, PPWR-Roadmaps oder individuelle Seminare und Inhouse-Schulungen. Für behördliche Registrierungs- und Meldepflichten beziehe ich die jeweils zuständigen Stellen ein, etwa das Verpackungsregister LUCID der ZSVR, die stiftung ear oder die Einwegkunststofffonds-Plattform DIVID.
Kunden und Projekte
Ich begleite Hersteller, Händler, Industrieunternehmen, Entsorgungsunternehmen, öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger und Ministerien. Zu meinen Aufgaben gehören unter anderem Compliance-Prüfungen, die Umsetzung der PPWR, Verpackungs- und EPR-Projekte, Ausschreibungen, Vertrags- und Kostenprüfungen sowie Schulungen und Workshops. Zu meinen Kunden zählen große Industrieunternehmen aus Bereichen wie Maschinenbau und Automobilzulieferung ebenso wie kleine Online-Shops und Kleinstunternehmen.
Die Ausgangslagen unterscheiden sich deutlich: Während international tätige Unternehmen häufig Rollen, Datenflüsse und Nachweise über mehrere Märkte hinweg koordinieren müssen, benötigen kleinere Unternehmen vor allem Klarheit über Registrierung, Systembeteiligung, Meldungen und Kennzeichnung. Meine Aufgabe ist in beiden Fällen dieselbe: Anforderungen priorisieren, unnötige Komplexität vermeiden und einen belastbaren Weg zur Umsetzung schaffen.
Netzwerk und Kooperationen
Bei fachübergreifenden Aufgaben greife ich auf ein gewachsenes Netzwerk aus spezialisierten Anwaltskanzleien, Sachverständigen für Verpackungsentsorgung, Beratungsunternehmen, Ingenieurbüros und Entsorgungsunternehmen zurück. So können rechtliche, technische, organisatorische und wirtschaftliche Fragestellungen passend zusammengeführt werden. Für meine Kunden bleibt die JSBeratung dabei der zentrale Ansprechpartner und koordiniert die erforderlichen Beiträge.
Referent und Vermittler von Praxiswissen
Ein weiterer Schwerpunkt meiner Arbeit ist die verständliche Vermittlung aktueller Anforderungen. Für die IHK Nürnberg führe ich themenbezogene Veranstaltungen zur EU-Verpackungsverordnung durch. Die IHK dokumentiert meine Tätigkeit unter anderem im Fachbeitrag „Verschnürtes Regelwerk“ sowie beim IHK-Fachforum zur PPWR. Darüber hinaus bin ich als Trainer für die IHK Akademie München und Oberbayern tätig und führe Schulungen für das Institut für Wirtschaft und Umwelt e. V. in Magdeburg durch.
In Vorträgen, Seminaren und Workshops verbinde ich die rechtlichen Grundlagen mit typischen Fallkonstellationen aus Unternehmen und Entsorgungswirtschaft. Teilnehmende sollen nicht nur wissen, was in einer Vorschrift steht, sondern verstehen, welche nächsten Schritte für ihre konkrete Rolle sinnvoll sind. Diese didaktische Haltung prägt auch meine Fachbeiträge auf jsberatung.com.
Wofür meine Inhalte stehen
Meine Fachinhalte beruhen auf langjähriger operativer Erfahrung, laufender Beschäftigung mit den einschlägigen Vorschriften und dem Austausch mit Unternehmen, öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern, Juristen, Sachverständigen und Branchenakteuren. Veröffentlichungen werden mit dem Ziel erstellt, Orientierung zu geben und praktische Zusammenhänge verständlich zu machen. Bei komplexen Einzelfällen ersetzt ein allgemeiner Beitrag keine individuelle Prüfung; er schafft jedoch eine belastbare Grundlage für die richtigen Fragen und nächsten Entscheidungen.